“Alles zu seiner Zeit” – Saisonkalender des Greenpeace Magazins

Pünktlich zum Jahr 2014 bringt das Greenpeace Magazin einen neuen Saisonkalender heraus. Dieser ist besonders praktisch, da er jedes Jahr wiederverwendet werden kann. Zwar sind in dem Kalender nicht die einzelnen Tage aufgeführt, dafür aber die regional verfügbaren Obst- und Gemüsesorten. So kommen die Lebensmittel frisch von Feldern aus der Region und müssen keine langen Transportwege zurücklegen. Das spart Energie und weniger Lebensmittel bleiben beim Transport auf der Strecke.

Der Kalender ist von Kathrin Koschitzki liebevoll bebildert und unterteilt saisonale Früchte in drei Kategorien: “neu frisch vom Feld”, “neu frisch aus dem Gewächshaus” und “weiterhin regional verfügbar”.

    

Der Kalender hat ein handliches DIN A4-Format und ist natürlich FSC-zertifiziert.

Bestellt werden kann der Kalender im Greenpeace Warenhaus

12 Monatsblätter, Titel- und Infoblatt
Format: 210 x 297 mm (DIN A4)
ISBN 978-3-944222-01-1

Für unterwegs zum Einkaufen könnt ihr natürlich unseren Taschen-Saisonkalender ausdrucken.

Ein paar einfache Schritte, die helfen weniger Lebensmittel wegzuwerfen

Wir haben ein paar einfache Maßnahmen aufgelistet, die euch helfen können weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Fallen euch noch weitere ein? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Lebensmittelverschwendung

Einkaufen:

  • Kleinere Mengen einkaufen, dafür mehrmals die Woche und Großeinkäufe vermeiden. So behält man besser den Überblick.
  • Einkäufe vorher planen. Nicht hungrig einkaufen gehen und von Spontankäufen absehen.
  • Auch Obst und Gemüse kaufen, dass nicht der Norm entspricht und perfekt aussieht. Mehr zum Thema Lebensmittelnormen hier.
  • In Geschäften einkaufen, die Waren, die bald ablaufen, günstiger anbieten und die nicht bis spät abends die Regale füllen.
  • Obst und Gemüse nicht in Großpackungen kaufen und Geschäfte meiden, die solche anbieten. So vermeidet man zum einen Plastikmüll. Zudem werden solche Packungen weggeworfen, wenn nur eine einzige Frucht verdorben ist. Wenn man die Früchte einzeln kauft, kann man genau so viele kaufen, wie man auch wirklich verwerten kann.
  • Am besten selbst beim Bauern einkaufen oder ein Abo für Obst und Gemüse bestellen. Damit umgeht man, dass die Früchte genormt werden und weniger schöne weggeworfen werden. Man unterstützt außerdem kleine, unabhängige Bauern und keine großen Lebensmittelkonzerne.

Kochen

  • Auf die eigenen Sinne vertrauen. Nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, sind Lebensmittel noch lange nicht verdorben. Mehr Infos zum MHD gibt es hier.
  • Reste vom Vortag beim Kochen verwerten.
  • Lieber kleinere, dafür mehrere Portionen servieren. So bleiben weniger Reste auf dem Teller übrig.
  • Saisonale und regionale Produkte kaufen. So vermeidet man, das Lebensmittel schon auf den langen Transportwegen verderben. Unser Saisonkalender kann euch dabei helfen.

Weitere Möglichkeiten:

  • Eigene Kräuter, Obst und Gemüse anbauen. Da kann man sicher sein, dass im Produktionsprozess nichts weggeworfen wird und außerdem macht es Spaß. Mehr Infos findet ihr hier.
  • Man kann auch containern gehen, das heißt Lebensmittel aus den Mülleimern von Supermärkten “retten”. Das ist allerdings in der Regel nicht legal. Mehr Infos findet ihr hier.

Das ist eine Liste, die wir aus eigenen Erfahrungen zusammengestellt haben. Wir freuen uns sehr über weitere Ideen eurerseits!

Besuch des Markts des guten Geschmacks

Am Samstag, dem 13.04.2013 besuchten Jenny und Sarah von „We love food” den „Markts des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“ in Stuttgart. Hier standen vier Tage lang die Themen Nachhaltigkeit, Regionalität, Wertschätzung, sowie das Genießen von Lebensmittel im Fokus. 433 Stände auf 1,5 Hallen verteilt, boten ihre Waren an. Zu finden waren hier unter anderem Marmelade, Fisch, Bier, Linsen, Kräuter und Öle und Schokolade. Das Besondere der Aussteller lag darin, dass die Produkte bestimmten Zulassungskriterien entsprechen mussten. Keine Verdickungsmittel in Fisch- und Molkereiprodukten; Wurst musste auf chemisch hergestellte Zuckerstoffe gänzlich verzichten. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit neue Projekte, wie z. B. das Slow Mobil Karlsruhe kennen zu lernen oder sich im Rahmen der Forumsbühne über aktuelle Themen wie Lebensmittelverschwendung, Gentechnik und städtische Gemeinschaftsgärten zu informieren und mit zu diskutieren.

Das Slow Food Mobil bringt Wissen rund um Lebensmittel in die Schulen

An den Ständen gab es viele regionale Produkte

Wir waren im Rahmen des dritten kulinarische Blogger-Treffens eingeladen, das ebenfalls auf der Messe stattfand. Das war eine super Möglichkeit andere Blogger kennenzulernen, die sich mit spannenden Themen rund um Lebensmittel auseinandersetzen. Es herrschte aber auch jede Menge Trubel, Hektik und Konsum.

Neben all den hochwertigen und qualitativen Produkten, hätten wir uns über mehr Aufklärung zum Themen Wertschätzung sowie über Tipps für einen bewussten Umgang mit Lebensmittel gewünscht. Vielleicht gibt es das ja schon im nächsten Jahr…

Taschen-Saisonkalender zum Ausdrucken

Um lange Transportwege von Nahrungsmitteln zu vermeiden und so unseren ökologischen Fussabdruck zu reduzieren, ist es sinnvoll regional und saisonal einzukaufen. Doch da alle Obst- und Gemüsesorten zu jeder Jahreszeit immer verfügbar ist, ist es manchmal schwierig den Überblick zu behalten, was in Deutschland eigentlich grade wächst. Wir haben deswegen für euch einen Kalender entwickelt, den ihr euch selbst ausdrucken könnt und der in jede Tasche passt.

Abbildung des saisonkalenders in Farbe und Schwarz-Weiß

Hier könnt ihr den Kalender runterladen

Anleitung

  • Wenn ihr den Kalender ausdruckt, achtet darauf, dass er nicht von eurem Druckprogramm skaliert wird (siehe Foto).

Keine Anpassung der Seitengröße an das Papier einstellen

  • Der Kalender muss doppelseitig bedruckt werden. Wenn euer Drucker doppelseitig (Duplex) drucken kann, wählt die Option “Bindung kurze Kante aus”. Wenn euer Drucker nicht doppelseitig drucken kann, müsst ihr das Papier selbst noch einmal einlegen und so drucken, dass Vorder- und Rückseite so aussehen, wie in der Datei, wenn ihr das Blatt im Querformat anschaut und wendet (auf der Rückseite des Septembers muss z.B. der Juli sein).

Wie ihr den Kalender schließlich falten müsst, zeigen wir euch in diesem kurzen Video: